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Vitex negundo - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Mönchspfeffer

Vitex negundo

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Strauch oder kleiner Baum
Vermehrungshinweis
    kein Material

4.8 (50 reviews)

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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.

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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.



Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Vitex negundo, der Chinesische oder Fünfblättrige Mönchspfeffer, gehört zur Familie der Lippenblütler. Die Art besitzt ein ungewöhnlich großes natürliches Verbreitungsgebiet. Es reicht vom östlichen Afrika und den Inseln des westlichen Indischen Ozeans über Iran, den Himalaja und weite Teile Süd- und Ostasiens bis nach Japan und zu den Marianen.

In der Natur wächst Vitex negundo unter anderem an Waldrändern, in Gebüschen, an Berghängen, entlang von Wasserläufen und auf zeitweise trockenen, offenen Flächen.

Der deutsche Name Mönchspfeffer wird hauptsächlich für die verwandte Art Vitex agnus-castus verwendet. Vitex negundo ist eine eigenständige Art und darf nicht mit diesem bekannten Arznei-Mönchspfeffer gleichgesetzt werden.

Wuchs und Blätter

Der sommergrüne Strauch wächst locker aufrecht, meist mehrstämmig und entwickelt einen leichten, beinahe transparenten Aufbau. In mitteleuropäischen Gärten erreicht er gewöhnlich etwa 1,5 bis 3 Meter Höhe. In wintermilden Regionen, in denen die Triebe nicht regelmäßig zurückfrieren, kann er sich zu einem vier bis fünf Meter hohen Großstrauch oder kleinen Baum entwickeln.

Die gegenständig angeordneten Blätter sind handförmig zusammengesetzt und bestehen gewöhnlich aus drei bis fünf schmalen, lanzettlichen Fiederblättchen. Das mittlere Blättchen ist deutlich größer als die seitlichen. Die Oberseite ist hell- bis graugrün, während die Unterseite durch eine feine Behaarung heller bis silbrig graugrün erscheint.

Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen kräftigen, würzigen bis leicht pfefferartigen Duft. Eine Verwendung der Blätter als Gewürz sollte daraus jedoch nicht abgeleitet werden.

Blüte

Die hellvioletten bis lavendelblauen Blüten erscheinen im Hoch- und Spätsommer an den jungen Trieben des laufenden Jahres. Sie stehen in lockeren, aufrechten Rispen, die etwa 10 bis 20 Zentimeter lang werden können.

An warmen Standorten beginnt die Blüte häufig im Juli und setzt sich bis August oder September fort. Nach einem starken winterlichen Rückfrieren kann sich der Blütenbeginn etwas nach hinten verschieben.

Früchte

Nach der Blüte können sich kleine, rundliche Steinfrüchte entwickeln. Sie reifen purpurschwarz bis schwarz und werden ungefähr vier bis fünf Millimeter groß.

In kühleren Regionen ist eine regelmäßige Fruchtbildung nicht sicher, da die späte Blüte und die Länge des Sommers einen wesentlichen Einfluss auf die Ausreifung haben.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Vitex negundo besitzt besonders in Süd- und Südostasien eine lange Geschichte als Nutzpflanze. Die jungen, biegsamen Triebe wurden traditionell zu Körben und anderen Flechtarbeiten verarbeitet. Regional dienten sie gemeinsam mit weiteren Materialien auch einfachen Bauzwecken.

Blätter, Samen, Rinde und Wurzeln spielen außerdem in verschiedenen traditionellen Heilsystemen eine Rolle. Dabei werden unter anderem Anwendungen bei Schmerzen, Fieber und entzündlichen Beschwerden überliefert. Diese Angaben sind kulturhistorisch zu verstehen und dürfen nicht als nachgewiesene Wirkung oder Empfehlung zur Selbstmedikation aufgefasst werden. Die Pflanze wird als Ziergehölz und nicht als Arznei- oder Lebensmittel angeboten.

Standort und Pflege

Ideal ist ein vollsonniger, warmer und vor kalten Winden geschützter Standort. Je mehr Sommerwärme die Pflanze erhält, desto kräftiger wachsen die jungen Triebe und desto zuverlässiger entwickeln sich die Blütenstände.

Der Boden sollte locker und gut durchlässig sein. Sandige, lehmige und kalkhaltige Gartenböden werden vertragen, sofern überschüssiges Wasser zuverlässig ablaufen kann. Kritischer als sommerliche Trockenheit ist anhaltende Nässe im Winter.

Frisch gepflanzte Exemplare benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung. Gut eingewurzelte Pflanzen vertragen später auch längere trockene Phasen. Sehr magere Böden können im Frühjahr mit etwas Kompost verbessert werden; eine starke Stickstoffdüngung ist nicht notwendig.

Da die Blüten am neuen Holz entstehen, kann der Strauch im Frühjahr kräftig zurückgeschnitten werden. Abgestorbene oder zurückgefrorene Triebe sollten allerdings erst entfernt werden, wenn der neue Austrieb erkennbar ist.

Klimatische Aspekte

WHZ: 7–9, in Zone 6 nur an geschützten Standorten

Nordamerikanische Quellen führen Vitex negundo für die Winterhärtezonen 6 bis 9. In Zone 6 ist die Pflanze jedoch nicht zuverlässig oberirdisch winterhart und kann in strengen Wintern bis zum Boden zurückfrieren. Gut eingewurzelte Exemplare treiben anschließend häufig aus der Basis wieder aus.

Da die Blüten an den neuen Trieben erscheinen, schließt ein winterliches Zurückfrieren eine spätere Blüte nicht grundsätzlich aus. Der Strauch bleibt dadurch in kälteren Regionen allerdings niedriger und wirkt eher wie ein kräftiger Halbstrauch.

Eine Mulchauflage aus Laub oder Kompost schützt den Wurzelbereich. Junge Pflanzen können zusätzlich locker mit Reisig abgedeckt werden. Noch wichtiger sind ein warmer Standort und ein durchlässiger Boden, denn kalte Winterfüße mag auch ein Mönchspfeffer nicht.

Praxistipp

Vitex negundo eignet sich für sonnige Staudenbeete, geschützte Innenhöfe und warme Gehölzränder. In kühleren Regionen sollte er wie ein spät austreibender Halbstrauch behandelt werden.

Mit dem Rückschnitt im Frühjahr heißt es Geduld bewahren: Die Pflanze treibt häufig erst aus, wenn andere Gehölze längst munter im Laub stehen. Wer sie im April vorschnell für verstorben erklärt, erlebt im Mai möglicherweise eine kleine botanische Auferstehung.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    lila

Blütezeit

Blütezeit
    Juni

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Schmetterlings/Falterweide
Besonderes
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Duftend

Boden

Boden 1
    toleriert Trockenheit
Boden 2
    normal

Standort

Standort 1
    sonnig
Vitex negundo - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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Impressionen

Ein paar Einblicke in unser Arbortum und die Gärtnerei aus dem Jahr 2024. Wenn Sie gern selbst einmal schauen möchten schreiben Sie uns eine Mail - wir nehmen uns dann gern für Sie Zeit.

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